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Fulda 1944

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Imhof Verlag, 1. Auflg. 2022, Softcover, 64 S., 36 Abb.

m Dezember 1944 ereignete sich unter den Fuldaer Bahnanlagen eine Tragödie, bei der 707 Menschen den Tod fanden. Mit der vorliegenden Publikation gibt es nun erstmals eine Gesamtdarstellung, bei der neben der Offenlegung der Gründe für die Bombardierung vor allem das Erleben und Leiden der Menschen im Fokus stehen. Zahlreiche Zeitzeugenberichte lassen die Betroffenen selbst ausführlich zu Wort kommen, führen uns nah an das Geschehen heran und vermitteln ein ergreifendes Bild der damaligen Umstände.

Die Erkenntnis, dass der Massentod im Krätzbachbunker nicht nur eine Katastrophe für Fulda und sein Umland war, sondern der größte Massentod in einer einzelnen Luftschutzeinrichtung in Deutschland in seinen damaligen Grenzen, besitzt Neuigkeitscharakter und beruht auf jahrelanger intensiver Forschungsarbeit. Das Ereignis verliert damit seine rein lokale Bedeutung und weist Fulda eine tragische Sonderstellung im Bombenkrieg zu.

Viele Fotos, Karten, Faksimiles von Zeitungsartikeln, Dokumente, Flugblätter und Statistiken veranschaulichen das Thema in beispielhafter Weise.

Der Autor, studierter Pädagoge und Kulturpreisträger der Stadt Fulda 2019, ist bereits durch eine Reihe von Veröffentlichungen aus der Zeit von 1939 bis 1949 hervorgetreten. Ihm gelingt es auch mit diesem Buch, ein authentisches und beeindruckendes Bild dieses dramatischen Ereignisses entstehen zu lassen.

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